Was ist ein Solarmodul?
Ein Solarmodul – auch als PV-Modul bekannt – ist ein Bestandteil einer Photovoltaikanlage (Balkonkraftwerk oder Solaranlage) und dient zur Umwandlung von Sonnenlicht in Solarstrom, zur Nutzung des Eigenstroms im Haushalt und zur Verringerung des Netzstrombezugs. Dabei wird die Leistung eines Solarmoduls in Watt (Wp für Watt-power) angegeben.
Wie funktioniert ein Solarmodul?
Ein Solarmodul nutzt den sogenannten photovoltaischen Effekt, durch welchen das auf die verbauten Solarzellen treffende Sonnenlicht Elektronen anregt, welche Gleichstrom erzeugen. Die Zellen eines Moduls bestehen hierbei aus dem Halbleitermaterial Silizium.
Solarmodule haben hierbei eine gewöhnliche Haltbarkeit von 25-25 Jahren und weißen somit eine signifikante Langlebigkeit auf. Hochwertige Module haben einen Wirkungsgrad von mehr als 20% und eine Degradation von circa 0,5%.
Gibt es monofaziale und bifaziale Module?
Prinzipiell kannst du für dein Balkonkraftwerk monofaziale oder bifaziale Solarmodule verwenden. Monofaziale Module nehmen hauptsächlich von der Vorderseite Sonnenlicht auf und sind meistens etwas stärker. Sie haben eine Rückseitenfolie zum Schutz vor Witterung. Bifaziale Module können dahingehen auch von der Rückseite Licht aufnehmen. Wir haben eine breite Palette an Optionen.
Welche Leistungsklassen an Solarmodulen gibt es?
- 200 Watt Solarmodul
- 325 Watt Solarmodule
- 365 Watt Solarmodule
- 420 Watt Solarmodule
- 450 Watt Solarmodule
- 580 Watt Solarmodule
Wie viel kosten PV-Module?
Der Kosten für PV-Modulen sind hauptsächlich abhängig von der Leistungsfähigkeit. Der Preis unterscheidet sich hierbei kaum, befindet sich im untersten Hundert-Euro-Bereich und steigt mit der Leistungsfähigkeit der Module an.
Lohnen sich Solarmodule?
Ja, die Investition in Solarmodule ist lohnenswert, vorausgesetzt du nutzt diese mit den richtigen Komponenten. Wechselrichter machen den erzeugten Gleichstrom zu Wechselstrom. Umso mehr Solarmodule du nutzt, desto leistungsfähiger muss auch der Wechselrichter sein.
Wo können Solarmodule installiert werden?
Solarmodule können an den unterschiedlichsten Orten rund um das Haus oder die Wohnung installiert werden. Mögliche Orte für die Montage sind: Balkon, Dach, Wand, Garten, Gartenhaus, Garten, Terrasse, Carport und mehr. Zudem werden Solarmodule auch gerne in Do-it-yourself Projekten genutzt und können dort in die unterschiedlichsten Projekte eingebunden werden.
Wichtig bei der Installation ist, zu beachten, dass die Solarmodule nicht andauernd von Verschattung betroffen sind. Somit solltest du einen Installationsort wählen, der tagsüber viele Sonnenstunden aufweist.
Wie richte ich ein Solarmodule richtig aus?
Die optimale Ausrichtung von Solarmodulen in einer PV-Anlage ist in der Regel nach Süden, da diese Ausrichtung über den Tag die größte Menge an Sonnenlicht einfängt und somit die höchste Energieerzeugung ermöglicht. Alternativ können Solarmodule auch nach Osten oder Westen ausgerichtet werden, um den Sonnenaufgang oder -untergang optimal zu nutzen, was besonders nützlich sein kann, wenn der Stromverbrauch in den Morgen- oder Abendstunden am höchsten ist. Eine südliche Ausrichtung ist jedoch generell am effektivsten für die maximale Stromproduktion über das ganze Jahr.
Was gibt es in Deutschland bei Solarmodulen zu beachten?
Solarmodule müssen in Deutschland bei der Nutzung in einem Balkonkraftwerk oder einer Solaranlage im Markstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Wichtig ist dabei zu verstehe, wie man seine Solarmodule nutzt. Der eingespeiste Strom wird entweder über die Haussteckdose oder den Schaltschrank eingespeist.
Über Haussteckdosen, dürfen mittel Wechselrichter, maximal 800 Watt eingespeist werden. Alle Einspeiseleistungen die über die 800 Watt hinaus gehen, werden von einer Fachkraft über den Schaltschrank angeschlossen.
Wie viel Strom darf man mit Solarmodulen erzeugen?
In Deutschland gibt es eine prinzipielle Obergrenze von 2000 Watt Modulleistung. Wichtig ist aber, dass maximal 800 Watt eingespeist werden dürfen. Gängig sind daher 2kWh (2000 Watt) Balkonkraftwerke. Diese können in der Ost-West-Ausrichtungsform einiges an Strom für den Haushalt produzieren. In dieser Ausrichtungsform werden zwei Module nach Osten und zwei Module nach Westen gestellt. Somit produzieren diese tagsüber ausgeglichen Strom.
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